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Die Stadt Charzysk als Standort für dieses Werk war nicht zufällig ausgewählt: nur 16 Kilometer entfernt liegt ein Produzent von wichtigsten Ausgangsmaterialien √ das Hüttekombinat von Makejewka, die Eisenbahnanschlüsse waren vorhanden. Die Stadt liegt im Herzen des Donezk-Beckens, dessen Industrie und Bergbaubetriebe einen ständigen grossen Bedarf an Seilen haben. Das erste technische Projekt des Charzysk Stahldrahtsbetriebs, das unter der Leitung des Chefingenieurs Leningrader Projektinstitutes "Hyprometiz" Miljutin Trofim Fedorovich entwickelt ist, ist im März 1940 genehmigt. Anfang Juni 1941 wurde der Bau der Gehäuse der Hauptabteilungen beendet: Stahldraht- und Seileabteilung, die Abteilung der metallischen Deckungen; es wurde der Bau der Hilfsabteilungen beendet, es ist die technologische Ausrüstung teilweise aufgestellt. Aber der zweite Weltkrieg hat der Geburt des Betriebs gestört. Ganze technologische Ausrüstung war auf Uralgebirge, in die Städte Beloretsk und Magnitogorsk evakuiert. Die Wiederherstellung des vollständig zerstörten Betriebs vom Krieg fing nach der Befreiung Donbasss in 1945 an. Der Bau des Betriebs wurde nach dem neuen vervollkommneten "HyproMetiz" Projekt, unter Berücksichtigung der Vergrößerung der projektierten Kapazitäten geführt.
Am 11. November 1949 wurde die Stahldrahtseileabteilung #1 in Betrieb genommen. Die Kapazität wurde 75,3 Tsd. Tonnen Seile pro Jahr ausgelegt. Diese Seilerei spezialisierte sich auf die Produktion von blanken und verzinkten Rundlitzen- und Spiralseilen. Bereits in den ersten Jahren des ersten Jahrzehntes seiner Geschichte wurden im Werk erstmalig in der Sowjetunion verschlossenen Seile hergestellt. Am 3. Dezember 1949 ist dem Betrieb die Ausbeutung die Abteilung der Metallüberzüge und Autodrahtgeflechte übernommen. Die projektierte Kapazität ist 29,4 tausend Tonnen der Produktion pro Jahr. Die Abteilung ist auf den Produktionsausstoß verzinkten Halbfabrikate, verzinkten Drähte für ACSR, messingplattierene Drähte, Federdrähte, verzinkten Stahlseildrähte spezialisiert. Die 50-Jahre waren eine Periode des Entstehens des Betriebs. Wenn der Betrieb in die Reihe geltende Werke betreten hat, wurde er allmählich in ein größten Unternehmen des Metallwarenzweigs umgewandelt. In Kürze waren beteudende planmäßig - technischen Maßnahmen verwirklicht:
Laut dem Plan der Rekonstruktion und der Erweiterung des Betriebs wurde der Bau der zweiten Reihe in 60 Jahren entfaltet. Am 20. Mai 1962 nahm der Stahldrahtabteilung # 4 den Betrieb auf. Mit der geplanten Jahreskapazität von 79,2 Tsd. Tonnen ist dieser Bereich auf die Produktion von Bewehrungsdrähten für Spannbeton, Bewehrungsseilen, Federdrähten und Halbzeug für Produktion von Rund- und Profildraht spezialisiert. Am 30. Juni 1966 nam die neue Seilabteilung # 2 den Betrieb auf. Die projektierte Kapazität war 44 tausend Tonnen der Seile pro Jahr. Die Abteilung ist auf den Produktionsausstoß von blanken und verzinkten Rundlitzen- und Profillitzenseilen sowie verschlossenen Seilen spezialisiert. Am 16. November 1966 ist die Stahldrahtabteilung #3, deren projektierte Kapazität 101,1 tausend Tonnen des Drahtes pro Jahr eingesetzt. Die Abteilung ist die Halbfabrikate für den Federstahldraht für Seilabteilungen, des Drahtes für die kalte Landung und für die Leitungsseelen produziert. Das Stahldraht- und Seilwerk von Charzysk ist der einzige Stahlkordproduzent in der Ukraine. Seit dem 9. Januar 1968 ist der Produktionsbereich Stahlkord mit einer Jahreskapazität von 11,3 Tsd. Tonnen in Betrieb genommen. Hier werden auch vermessingte Wulstdrähte, hochgekohlte vermessingte Drähte zur Produktion von Hochdruckschläuchen und anderen Drahterzeugnissen hergestellt. Im Laufe seiner Geschichte vergrößerte sich das Werk; die Technologien, die Ausrüstungen und die Verwaltungsmethoden wurden ständig optimiert und modernisiert.
Am 19 Juli 1995 nahm seinen Betrieb der Produktionsbereich "Drahtnetze und -geflechte" mit einer Jahreskapazität von 2 Mio. qm pro Jahr auf. Nach dem Zerfall der Sowjetunion und durch die Umstellung der Volkswirtschaft auf marktwirtschaftliche Prinzipien war es erforderlich, neue Eigentums- und Verwaltungsformen zu finden. Auf Grund der Verfügung des "Fonds des Staatvermögens der Ukraine" (Order Nr. 12-AT vom 12. März 1994) wurde die Reorganisation des staatlichen Stahdraht- und Seilwerk von Charzysk zur Offenen Aktiengesellschaft SILUR beschlossen. Die Einführung von neuen Technologien und die Kooperation mit ausländischen Geschäftspartnern waren die Grundlage, auf der die SILUR AG mehrere Gemeinschaftsunternehmen gegründet hat:
Einen grossen Beitrag zur baulichen Entwicklung des Werkes leistete das Bauunternehmen SILUR, entstanden durch die Umgestaltung des ehemaligen Verwaltungsbereiches für Investbau des Werkes. Jährlich werden unter Mitwirkung des Bauunternehmens SILUR mindestens vierzig bautechnische Maßnahmen realisiert, die die Modernisierung von alten und die Errichtung von neuen Anlagen sowie weitere Bauleistungen umfassen. Am 25. April 2000 wurde eine Turbine zur Stromerzeugung in Betrieb genommen, ihre Kapazität beträgt 7,7 MWt. Die eigene Stromversorgung macht das Werk weitegehend unabhängig von den Schwankungen des unstabilen Strommarktes in der Ukraine. Die Geschäftsführung der SILUR AG strebt eine ständige Erhöhung des Produktionsvolumens, eine Erweiterung der Produktionspalette und eine stabile Qualitätsverbesserung an. Durch die Computerisierung des Werkes wurde der elektronische Handel möglich. Die Ausrichtung der gesamten Geschäftstätigkeit des Werkes auf die Sicherung der Qualität √ angefangen von der Zertifizierung einzelner Erzeugnisse über die Zertifizierung des gesamten Qualitätssicherungssystem nach den ukrainischen Ukr-SEPRO-Anforderungen bis zur Anerkennung des TÜV-NORD-Zertifikats im Jahre 2000, mit dem die Übereinstimmung mit den Anforderungen nach ISO 9002-94 bescheinigt wird √ ist ein Garant für eine hohe stabile Qualität von Erzeugnissen der SILUR AG. Auf der Jahresversammlung der Unternehmer und Geschäftsleute der Ukraine 2000 wurde die SILUR AG mit dem Preis "einer der 100 sich dynamisch entwickelnden Betriebe" ausgezeichnet. |
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